Kerala und die Hunde

Indiens Kerala ist das einzige Land, das ich kenne, in dem immer wieder eine kommunistische Regierung – demokratisch – gewählt wurde. Deshalb geht es aber nicht immer brüderlich zu. Heuer kam es vor den letzten Wahlen bei Zusammenstößen zwischen Sympathisanten verschiedener  Parteien sogar zu Todesopfer.

Welche Folgen hat nun eine demokratisch gewählte kommunistische Regierung auf das Leben der Hunden?

Keine. Wie überall in ärmeren Länder vermehren sich Haustiere ungehemmt, verwildern und werde vom Menschen zur Plage erklärt, da es immer wieder zu tödlichen Attacken durch streunende Hunde kommt.

Siehe (zumindest die Fotos) zB BBC oder private Blogs.

Diesen traurigen Berichten und Bildern kann aber auch Charmantes über Hunde in Kerala gegenübergestellt werden:

„jährlich stattfindende … Hundeshow wird vom Bischof-Jerome-Institut hier ab 9.00 Uhr am Sonntag stattfinden.

… etwa 200 Top-Pedigree Hunde aus 34 Rassen erwartet …  Ausstellung wird von Bürgermeister V. Rajendrababu eingeweiht …

Hier zeigt sich die wahre Stärke des Menschen besten Freundes. Hunde sind für Politiker noch bessere Wahlkampfhilfen als kleine Kinder: Mit Hunden kann – wie mit kleinen Kinder – einerseits vor der Kamera brilliert werden. Hunde können aber auch als Wahlkampfzuckerl tot durch den Wahlsprengel getragen werden.

 

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