SelbstMORD oder FREItod? Oder Suizid?

Teil 2

KaSchmäh: Die Scheidung und die Gerichte? Bei der heutigen Scheidungsrate müsste sich die Menschheit selbst ausrotten.

NN: Tatsächlich sind Selbstmorde im Zuge strittiger Scheidungen wesentlich häufiger als man glaubt. Vor allem wenn Kinder da sind. Gerichte gehen immer den leichtesten Weg. Gesetze werden nicht gemacht, um der Gerechtigkeit sondern dem Trend – und der Macht – der Zeit zu dienen. Ich möchte keine Verschwörungstheorien entwickeln. Vieles passiert einfach aus einer Eigendynamik heraus. Dass heute Mütter die alleinigen Entscheidungsträgerinnen bei strittigen Trennungen sind, ist eine Tatsache. Die Jugendwohlfahrt und die Gerichte richten sich ausschließlich nach den Wünschen der Mütter. Grundsätzlich ist das auch richtig. Eine „normale“ Mutter wird ihre Kinder lieben, schützen und fördern. Also warum sollte die Mutter nicht alleine für die Kinder entscheiden, wenn die Streiterei eine gemeinsame Obsorge verhindern? Leider wurden die Gerichtsverfahren derart nivilliert, derart einem einheitlichen Standard unterworfen, dass auch „anormale“ Mütter die unumschränkte Vollmacht über Kinder bekommen. Wenn aber eine Mutter psychische Auffälligkeiten zeigt, nachweislich einen für die Kinder abträglichen oder sogar gefährlichen Lebenswandel führt, wird der Vater alles versuchen, seine Kinder zu befreien. Und hier häufen die Gericht unglaubliches Unrecht auf sich. Hier werden Akte verfälscht.

KaSchmäh: Gerichte fälschen Akte?

NN: Verfälschen. Richterinnen und Richter bestimmen, was wie protokolliert wird. Was die Parteien schreiben, wird grundsätzlich ignoriert. Die sogenannte freie Beweiswürdigung bestimmt auch den weiteren Verlauf eines Verfahrens. Ein Richter muss nur eine „logische“ Geschichte erfinden, und schon hält sie bis zum Höchstgericht. Und was ist eine schönere Geschichte, als dass die Eltern streiten und die Kinder bei der Mutter bestens aufgehoben sind. Dass die Mutter mit Hilfe diverser Einrichtungen die Kinder in ihrer schweren Zeit unterstützt. Die Scheidungsindustrie geht weit über Anwälte und Jugendwohlfahrt hinaus. Die Gerichte segnen Unglaubliches ab.

KaSchmäh: Wenn nun die nationale Gerichtsbarkeit verludert ist, so wird sie doch von internationalen Gerichtshöfen kontrolliert. Es können doch nicht alle Gerichte Unrecht sprechen.

NN: Die Kontrolle der internationalen Gerichtshöfe ist ein Witz.

KaSchmäh: Das führt uns nun doch weg vom Thema, hin zu Behauptungen, die wahrscheinlich mit Einzelfällen belegt, aber doch nicht als allgemein gültig bewiesen werden können. Bleiben wir beim Thema: Selbstmord wegen eines Justizirrtums scheint doch etwas übertrieben.

NN: In den meisten Fällen sicher. Selbstmord ist aber nur die erfolgreiche Vollendung einer langen Mobbingsituation. Grundsätzlich hat der Normalbürger nichts mit Gerichten zu tun. Zum Glück. Viele glauben, unsere Gerichte würden wie die Gerichte in den amerikanischen Krimis funktionieren. Von Beweisaufnahme, Zeugeneinvernahme usw ist nicht einmal ansatzweise etwas zu spüren. Grundsätzlich gilt sicher, dass nicht immer die Fähigsten Richter werden wollen. Die werden lieber Anwälte. Und die Bezirksgerichte sind für Richterinnen nicht immer der Gipfel der Karriereleiter. Daher muss davon ausgegangen werden, dass Bezirksgerichte nicht die Crème de la Crème der Richterschaft beherbergt. Dann kommt der Arbeitsdruck dazu. Was kann von einer jungen Richterin, die einen Akt von sagen wir 80 Seiten auf dem Tisch liegen hat, auf denen das Jugendamt einen Schrieb voller vager Textbausteine und die Eltern nur gegenseitige Beschuldigungen dokumentiert haben, erwartet werden. Vielleicht gibt es noch ein Gutachten. Diese Gutachten ersetzen die mittelalterliche Folter. Gutachten haben in der Regel nichts mit der Realität zu tun. Gutachten erleichtern den Richterinnen nur, ihre vorgefasste Meinung zu begründen. Und über allem hängt als Damoklesschwert die Aufhebung durch das Obergericht. Da kann die Richterin nur eines tun: Sie entscheidet, wie alle entscheiden. Kinder zur Mutter, der Vater wird entfremdet und zahlt nur mehr.

KaSchmäh: Das bedeutet doch, dass eine strittige Scheidung mit Sicherheit an die nächste Generation weitergegeben wird.

NN: Natürlich. Kinder, die entfremdet werden, haben eine verminderte Chance, selbst einmal Familie zu leben. Die Folgen werden sich sicher bald auch wirtschaftlich auswirken. Scheidungskinder versagen weitaus häufiger als Kinder, die in Geborgenhet groß werden dürfen.

KaSchmäh: Warum lässt das der Staat dann zu?

NN: Weil wir in einer Demokratie leben, in der nur das nächste Wahlergebnis zählt. Kein Staat wird sich auf das Glatteis begeben und ernsthaft an der Schraube des Kindeswohls drehen. Hier wären die Auswirkungen erst in vielen Jahren spürbar, da sind die nächsten Wahlen schon längst geschlagen. Politik bedeutet heute ohnehin allgemein nur mehr Ankündigen. Wichtig ist, dass die Wahrheit nie publiziert wird. Hie und da eine Fehlentscheidung – gut und schön. Wichtig ist nur, dass das ganze System, das derart auf Kinder scheißt, nicht öffentlich wird. Das heißt, eigentlich ist es weitaus bekannter, als man denkt, aber die meisten denken nicht gern darüber nach.

KaSchmäh: Das wäre meine nächste Frage: Warum gibt es dann keinen erkennbaren Widerstand gegen die Gerichte und die Jugendwohlfahrt?

NN: Weil Gerichte immer siegen. Weil Gerichte ein System über Jahrzehnte entwickelt haben, das den meisten jede Energie nimmt. Ich sage immer, die Hexenprozesse hielten sich über Jahrhunderte. Vieles erinnert heute noch an die damaligen Praktiken.

KaSchmäh: Es wird doch einen Unterschied zwischen der heutigen Gerichtsbarkeit und der mittelatlerlichen Hexenprozesse geben?

NN: Ja, es gibt keine körperliche Folter mehr und es gibt keine Verbrennungen mehr. Der Wahnsinn blieb aber bestehen. Ich bin der festen Überzeugung, dass auch mit heutigen Richtern Hexenprozesse möglich wären. Wir müssen gar nicht so weit in die Vergangenheit gehen. Alte Richter lernten noch ein Strafrecht, das Homosexuelle, wenn sie mit einem Minderjährigen eine Wohngemeinschaft eingegangen waren, hinter Gitter brachte. Zwei Menschen lieben sich, ziehen zusammen, und einer, weil er vielleicht 6 Monate älter und schon volljährig ist, wird eingesperrt. In der Menschheitsgeschichte wurde mit Sicherheit mehr Unrecht als Recht gesprochen. Warum sollte unsere Zeit eine Ausnahme sein?

KaSchmäh: Heutige Gerichte sprechen Unrecht?

NN: Jede andere Annahme wäre wider der allgemeinen Erfahrung mit Gerichten und der Vernunft.

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